Seit 2016 wird intensiv am Aufbau der Wurzelwerkstatt gearbeitet. Seit April 2018 wird die Gärtnerei vom Kontrollverein ökologischer Landbau zertifiziert.

Dabei begleiten die Verantwortlichen drei Fragen und Entwicklungsfelder. 

  1. Ist an diesem Standort, Boden, Witterung, Bewässerungsmöglichkeit, eine ganzjährige Versorgung einer Solidarischen Landwirtschaft sinnvoll und möglich.

  2. Finden sich Räume und Gärtnerische Infrastruktur für alle notwendigen Belange zum Betreiben einer Gärtnerei. Gewächshaus-Anbau, Aufbereitung und Verteil-Stationen, Lagermöglichkeiten, Sozial Räume, Büro, Werkstatt, Technikräume, Ort für Begegnung, geeignet für Mitarbeit und Zusammenkünfte.

  3. Finden sich ausreichend motivierte Menschen, sowohl Gärtner als auch Mitglieder die diesen Weg gehen wollen.

Es gibt viele Aspekte, die Idee der solidarischen Landwirtschaft zu beschreiben. In der Wurzelwerkstatt trat seit 2016 laut Bericht der Beteiligten folgendes zu Tage:

  • Wertschätzung für frisches, jahreszeitliches, vor Ort gewachsenes Gemüse

  • Von Gärtnern, die wir kennen

  • Abholen des Gemüse, ohne die klassische Verkauf-Situation

  • Aktions-Tage als Festtage für Groß und Klein

  • Die Gärtner arbeiten nicht für den Markt (Preis) sondern für ein wöchentliche Menge

  • Nicht mehr Verkaufen, sondern verteilen

  • Es wird bunter, grüner, blühender auf den Feldern durch die tätigen Menschen

  • An Aktionstagen Gärtner und Mitglieder, viele Kinder zum Beispiel bei der Kartoffel-Ernte

Es gibt noch viel zu bewegen, aber ein Anfang ist gemacht.

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